Der grüne Leguan
Da der grüne Leguan ein Baumbewohner ist, verbringt er die meiste Zeit damit, regungslos im Geäst zu sitzen und sich zu sonnen. Er zieht es vor bei Gewässern zu leben um sich bei Gefahr ins Wasser fallen zu lassen und davon zu schwimmen.
| Die Reptilien sind eine sehr weitläufige Spezies in unseren Tierreich. Eine Ordnung davon sind die Schuppenkriechtiere (Squamata), Unterordnung Echsen (Sauria), hier findet man die Familie der Leguane (Iguanidae) Betrachtet man diesen Stammbaum des Grünen Leguans erklären sich auch die Beinamen kleiner Saurier oder grüner Drache. | |
![]() | Aussehen: Erwirbt man so ein Tier ist es meist ca. 20 cm lang und sieht wie eine hell- bis smaragdgrüne Eidechse aus. Ein paar Jahre später hat sich das Erscheinungsbild der Echse stark verändert. Den Rücken ziert ein weicher, biegsamer aber dennoch imposanter Stachelkamm. Fast 2/3 der Körperlange entfallen auf den spitz zulaufenden Schwanz, der beim Jungtier noch durchgehend grün , beim erwachsenen Tier schwarz gebändert ist. Der Bauch wird heller und das satte grün kann etwas bräunlich werden. Die Schuppen am Kopf sind etwas größer, der Rest des Körpers ist mit kleinen Schuppen bedeckt. Der Kehlsack ist beim Männchen etwas größer. Vor allem muss man bedenken das die niedliche Eidechse in ihrer Heimat eine Länge von 2, 20 Meter erreichen kann. |
![]() | Vorkommen: Der natürliche Lebensraum des Grünen Leguans ist Mittel- und Südamerika. Das natürliche Klima heizt am Tag bis zu 35 °C auf und kühlt Nachts bis auf 19-25°c ab. Die Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 50 und 80 %. Außerdem ist das Klima in zwei Perioden unterteilt, es gibt die Regenperiode und die Trockenperiode. Die Trockenperiode dauert ca. 3 Monate an, was zu einer erfolgreichen Paarungsbereitschaft beiträgt. Die Paarungszeit beginnt in den ersten Wochen der Trockenperiode, das heißt zwischen März und April. Durchschnittlich legt ein Leguan Weibchen 30 - 60 Eier, die es im Boden vergräbt. Da der grüne Leguan ein Baumbewohner ist, verbringt er die meiste Zeit damit regungslos im Geäst zu sitzen und sich zu sonnen. Er zieht es vor bei Gewässern zu leben um sich bei Gefahr ins Wasser fallen zu lassen und davon zu schwimmen. Von den Einheimischen wird er wegen seines Fleisches und seiner feiner Schuppenhaut gejagt. Wildfänge, Bejagung und die Zerstörung seines Lebensraumes haben dazu geführt das er sich auf der Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens befindet. Daher sollten bei uns eigentlich nur mehr Nachzuchten erhältlich sein. |

