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Katzengras und Alternativen

Katzengras ist besonders bei Wohnungskatzen sehr wichtig. Es gibt aber auch einige Alternativen.

Katzen sind für ihre Reinlichkeit bekannt. Sie können sich stundenlang putzen, um ihr Fell zu pflegen. Dabei werden natürlich auch Haare verschluckt.
Bleiben diese im Magen, bilden sie Haarballen, die dann die Därme verstopfen können.
Frisst die Katze Gras, versucht sie damit instinktiv, dieses Hindernis wieder loszuwerden.
Das Gras löst einen Würgereiz aus und hilft so, die verschluckten Haare wieder zu erbrechen.
In der Natur sind Gräser für die Katze immer verfügbar.

Halten sie eine Katze ausschließlich in der Wohnung, ist es wichtig, dass Sie ihr ausreichend Katzengras anbieten.
Die Katze sollte auch von Anfang an, an das für sie bestimmte Katzengras gewöhnt werden.

Alternativen zum Katzengras

Zyperngras: Katzen lieben es. Allerdings wird vor Zyperngras immer wieder gewarnt, da es sehr scharfkantig ist. So kann es zu bösen Verletzungen kommen. Achten Sie also bei dieser Alternative darauf, dass die Katze nicht die alten, harten Gräser, sondern die jungen, frischen Halme  zu fressen bekommt.

Hafer: Haferkörner kaufen, in einer flachen Schale mit Blumenerde aussäen. Nach einigen Tagen kann man den sprießenden Hafer der Katze anbieten. Er ist sehr viel weicher als Katzengras und auch billiger. Aber nicht alle Katzen mögen ihn.
Weizen: Manche Katzen schätzen auch Weizen als Alternative. Es kann genau wie Katzengras ausgesät werden.

Grünlilie: Die Grünlilie ist eine Pflanze, bei der die Meinungen auseinander gehen. Die meisten Katzen mögen sie. Die Grünlilie ist ein Schadstoffspeicher und das kann Katzen zum Verhängnis werden. Sie speichert Formaldehyd und auch Nikotin, also wird sie besonders in Raucherhaushalten mit der Zeit giftig.

Vogelfutter für Wellensittiche oder Kanarien:

Eine andere Möglichkeit ist normales Sittichfutter.
Eine flache Schale mit Blumenerde füllen, Vogelfutter einstreuen und mit etwas Erde bedecken. Lassen Sie es einige Zentimeter wachsen, bevor Sie es Ihrer Katze anbieten.

Wichtig: Bei Pflanzen, die für die Katze bestimmt sind, sollten Sie darauf achten, dass sie nicht gedüngt sind! 

Wenn sie nebenher immer wieder neu aussäen, hat Ihre Katze das ganze Jahr frisches Grün zum Knabbern. Und wenn sie daran gewöhnt wurde, lässt sie die anderen Pflanzen eher in Ruhe.

Ein Tipp, wenn Ihre Katze gern in der Erde wühlt:
Man kann über die Schale mit einem Netz  oder Kaninchendraht „sichern“. Die Halme wachsen durch, aber der Kontakt zur Erde wird erschwert.

Ergänzend sollte noch erwähnt werden, dass Katzen auch regelmäßig gebürstet werden sollten. Viele Katzen lieben so eine Fellpflege und all die ausgebürsteten Haare können nicht mehr geschluckt werden.
Ein Tipp:  Nehmen Sie einen feuchten Waschlappen und streichen Sie über Ihre Katze.

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