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Teebaumöl - Gefahr für Katzen

Teebaumöl wird durch den Trend zu Naturheilmitteln auch immer öfter bei Tieren eingesetzt. Aber natürlich heißt nicht "frei von Nebenwirkungen".

Teebaumöl – Gefahr für Katzen!

Teebaumöl ( Tea-Tree-Oil), botanischer Name: Melaleuca alternifolia, kommt durch den Trend zu Naturheilmitteln auch immer öfter bei Tieren zum Einsatz.Dabei wird irrtümlich vorausgesetzt, dass „natürlich“ gleichzeitig „nebenwirkungsfrei“ bedeutet. Immer häufiger wird Teebaumöl kritiklos bei Katzen z.B. gegen Flöhe eingesetzt, ohne dass sich die Tierbesitzer vorher über tierartspezifische Unverträglichkeiten beraten lassen

Folge davon:
Immer wieder werden Katzen mit „Teebaumöl-Vergiftungen“ in den Tierarztpraxen vorgestellt. Bekannte Symptome sind Taumeln, chronische Abmagerung, Zittern, Unruhe und Schwäche. Werden solche Tiere frühzeitig behandelt, können sie sich innerhalb von zwei bis drei Tagen erholen.Übersieht man diese Anzeichen endet die Vergiftung mit Koma und Tod.

Selbst wenn Tierbesitzer nur wenige Tropfen zur Flohbekämpfung auf das Fell tropfen, können Katzen doch  durch ihre intensive Fellpflege toxische Mengen aufnehmen und erkranken. Katzen haben einen besonderen Leberstoffwechsel. Sie besitzen nicht die Fähigkeit der Verstoffwechslung dieser Substanzen. Die Abbauprodukte von Teebaumöl reichern sich bei wiederholter Anwendung im Organismus an und verursachen die Vergiftung.
 
Selbst wen es im Einzelfall nicht zu sichtbaren Vergiftungserscheinungen kommt, können Langzeitfolgen nach wiederholter Anwendung nicht ausgeschlossen werden

Deshalb raten wir zur Vorsicht bei der Verwendung von Teebaumöl und empfehlen die Rücksprache mit dem Tierarzt.

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