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Was versteht man unter Tierschutz?

Zum einen ist es sicher eine Frage der Einstellung. Wie steht man den Tieren grundsätzlich gegenüber? Wichtig ist es, das wir alle Tiere respektieren und als fühlende Lebewesen betrachten sollten.

Zum einen ist es sicher eine Frage der Einstellung. Wie steht man den Tieren grundsätzlich gegenüber? Wichtig ist es, das wir alle Tiere respektieren und als fühlende Lebewesen betrachten sollten. Das gilt nicht nur für unsere Haustiere. Viele haben sicher einen Hund oder eine Katze zu Hause, die sie sehr gern haben und um die sie sich kümmern.
  Aber es sind alle anderen auch gemeint: die Nutztiere (wie Schweine, Kühe, Hühner), Wildtiere, u.s.w. Wenn jetzt schon jemand von sich behauptet er sei Tierschützer, dann muss er schon an das Wohl ALLER Tiere denken. In der heutigen Zeit werden Tiere leider noch immer gequält, unterdrückt und als Ware betrachtet. Die sogenannten "Nutztiere" fristen ihr jämmerliches Dasein in engen Metallboxen ohne Stroh, in einer Massentierhaltung. Sie leiden unter den stundenlangen Tiertransporten und Schlachtungen (die oft in den Betrieben ohne Betäubung erfolgt). Die Wildtiere werden für den Abschuss der Jäger gezüchtet, für die das Töten ein Hobby darstellt! Sehr schlimm ist es auch in den Versuchslabors oder in den Zirkussen, in denen die Tiere zu Kunststücke misshandelt werden. Es gibt auf der Welt soviel Tierleid. Hier habe ich nur einige Beispiele angeführt.
  Tiere sind unsere Mitgeschöpfe
Zum Glück gibt es schon viele Leute, die sich für Tiere einsetzen. Leider sind es noch zu wenige. Aber wir könnten eigentlich alle etwas tun! Wenn man sich im Klaren geworden ist, dass Tiere unsere Mitgeschöpfe sind. Dass den Menschen die Erde nicht gehört. Wir sind sicher nicht dazu da uns das Leben auf der Erde Untertan zu machen! Wir sind nur für einen bestimmten Abschnitt lang Besucher/Bewohner auf der Erde.
Die Tiere können sich gegen das Leid, welches ihnen der Mensch antut nicht wehren! Die Menschen denken doch immer dass sie etwas Besseres sind. Das sie die Starken sind. (wobei ich denke dass der Mensch nichts Besseres ist, wenn er so handelt!) Dann sollten wir den Schwächeren doch helfen, die alleine keine Chance haben, einfach auszubrechen. Die Aussage das Tiere kein oder ein niedrigeres Schmerzempfinden haben, ist ein absoluter Blödsinn!
  Hilfe durch Verzicht
Wir können helfen, indem wir unsere Lebensgewohnheiten etwas ändern. Indem wir z.B: auf Besuche in Zirkussen verzichten, die Tierdressuren im Programm haben, keine echten Pelzmäntel kaufen, auf Lederkleidung verzichten, statt den Legebatterie u. Bodenhaltungseiern, auf Freilandeier zurück greifen. Am sichersten ist es wenn man den Bauern kennt und sich überzeugen kann, dass die Hühner wirklich ihren Auslauf haben! Das selbe gilt auch beim Fleisch! Wenn wir aber unseren Fleischkonsum drastisch einschränken würden und/oder langsam auf Fleisch verzichten lernen. Ein Vegetarier oder ein Veganer lebt nicht ungesund, wenn er auf die richtige ausgewogene Ernährung achtet. Unser Körper braucht eigentlich kein Fleisch. Denn für jedes Schnitzel, dass man kauft, folgt ein neues hinter der Theke. Tierschutz hat wirklich sehr viel mit Umdenken zu tun. Am Anfang ist das schwer, auf Produkte zu verzichten, bei denen Tiere qualvoll umkommen. Und nicht so gehalten werden wie sie es verdienen! Aber diese Qual der Tiere muss man sich nur mal vor Augen führen. Nicht einfach die Augen verschliessen und sagen: Es ist nun mal so! Jeder Einzelne kann etwas dazu beitragen, dass die Welt tierfreundlicher wird! Der Mensch muss sich das nur alles Bewusst machen, dass er sich mit seinem Konsumverhalten mitschuldig, am Tierleid, macht. Man sollte versuchen sich in die Tiere hineinzuversetzen. Man wird erkennen, dass es schrecklich ist was Tiere alles für den Menschen ertragen und erleiden müssen.
  Jemand sagt z.B: Die arme Kuh, die da in den Stallungen zusammengepfercht leben muss, wie sie auf dem Weg zum Schlachthof schlecht behandelt wird. Die Ängste die sie auszustehen hat.....und dann daneben vielleicht gerade herzhaft in eine Wurstsemmel beißt. Dass ist dann der totale Widerspruch an sich. Die Menschen müssen erst lernen, den Tieren ihre Freiräume und Lebensräume zu lassen. Die Tiere verstehen lernen. Ein Tier ist kein Ding, keine Maschine! Sehen wir doch die Tiere als Gottes Geschöpfe an. Gott hat sicher nie gewollt, dass die Tiere vom Menschen unterdrückt und gequält werden.
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