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MINK(I)- Ein Katzenleben, das im Tierheim Linz seinen Anfang nahm!

Wir danken Frau Naderer für die Übermittlung dieser tollen Geschichte und wünschen Mink noch ein langes und glückliches Katzenleben!

Minki hatte Glück, sie kam 1990 zu meiner Uroma, wo sie in trauter Zweisamkeit ein Katzenleben auf dem Land lebte, sogar ins Altersheim durfte Minki meine Uroma begleiten- Genehmigung vom Bürgermeister! Doch dann starb meine Uroma: „Was sollte jetzt aus Minki werden?“ Sie kam zu mir und aus Minki wurde Mink!

Da meine Uroma alleine in ihrem Häusel lebte, war Minki für sie ein wichtiges „Familienmitglied“, alles im Alltag besprach meine Uroma mit Minki. Die war ein geduldiger Zuhörer, sie war immer da und dankte es meiner Uroma mit bedingungsloser Liebe.
 

Klar, dass sich meine Uroma erst entschloss ins Pflegeheim zu gehen, als der Bürgermeister versprach, Minki darf mit. Minki genoss sogar das  Leben im Pflegeheim, plötzlich waren da noch mehr Hände, die sie streicheln wollten- grgrgr, und so machte Minki täglich eine Besucherrunde bei den Zimmernachbarn meiner Uroma.

Im Sommer 2004 starb meine Uroma, was sollte jetzt mit Minki geschehen?

Für unsere Familie war klar, Minki war immer für unsere Uroma da, sogar wie sie gestorben ist, lag Minki bei ihr, sie braucht eine guten Platz.

Also packten wir Futterschüsserl, Körbchen und Co- Minki kam zu mir, der Urenkelin, und aus Minki wurde Mink, hört sich einfach cooler an. Seitdem genießen wir jeden Tag, Mink ist schon ziemlich alt. Im Herbst hatte sie sogar einen Bandscheibenvorfall, den sie Gott sei Dank gut überstanden hat. Das Gehen fällt ihr schon schwer, aber ihre lustigen Augen hat sie immer noch und schmusen kann Mink nie genug.

Im März ziehen wir in das Häusel von meiner Uroma, dorthin, wo Mink aufgewachsen ist. Der Tierarzt hat gesagt: „Vielleicht glaubt Mink dann, sie ist wieder Jung und wird noch Steinalt!“ So wie meine Uroma!


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